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Nachdenkliches

Gedanken über einen Seestern

Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue. Die Antwort war, daß die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen blieben.
"Aber der Strand ist viele, viele Meilen lang, und tausende von Seesternen liegen hier", erwiderte der Alte. "Was macht es also für einen Unterschied, wenn Du dich abmühst?"
Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen. Dann meinte er: "Für diesen hier macht es einen Unterschied

(Verfasser unbekannt)

 

 

Dort
Dort wo die Luft ist rein
Dort wo jedes Tier kann glücklich sein
Dort wo noch nie ein Krieg gewesen ist
Dort wo immer Frieden ist
Dort wo keiner Tiere quält
Dort wo Liebe und Vertrauen nur zählt
Dort, das ist ein Ort wo noch nie ein
Mensch gewesen ist
(Marianne Zmija)


Willkommen im Himmel

Ein alter Mann und sein Hund spazierten einen schmutzigen Weg entlang. Auf beiden Seiten des Weges waren Zäune. Sie kamen zu einer Türe im Zaun und schauten in das Grundstück. Dort gab es schöne Wiesen und Waldstücke, genauso, wie ein Hund und sein Herr es lieben. Auf einem Schild stand jedoch: „Durchgang verboten!“ Daher gingen die beiden weiter. Da kamen sie an ein schönes Tor, in welchem eine Person in weißer Robe stand.
„Willkommen im Himmel!“ sagte diese. Der alte Mann war glücklich und wollte geradewegs mit seinem Hund eintreten. Doch der Torwächter stoppte ihn.
„Es tut mir leid, aber Hunde sind hier nicht erlaubt!“ sagte er.
„Was soll denn das für ein Himmel sein, in dem Hunde nicht erlaubt sind?“ entgegnete der alte Mann. „Wenn er nicht hinein darf, dann will auch ich lieber draußen bleiben.
Er war sein ganzes Leben lang mein treuer Begleiter; da kann ich ihn doch jetzt nicht einfach allein zurücklassen!“
„Sie müssen wissen, was sie tun“, erwiderte der Herr in weißer Robe. „Aber ich warne Sie: Der Teufel ist auf diesem Weg und wird versuchen Sie zu überreden, bei ihm einzukehren. Er wird Ihnen alles Mögliche versprechen – aber auch bei ihm sind Hunde nicht willkommen. Wenn Sie Ihren Hund jetzt nicht hier zurücklassen, dann werden Sie in alle Ewigkeit auf diesem schmutzigen steinigen Weg bleiben müssen.“
Der alte Mann aber warf seinem Hund einen liebevollen Blick zu und ging mit ihm weiter.
Endlich kamen sie an einen alten, morschen fast zusammengebrochenen Zaun ohne Tor.
Ein ebenso alter Mann stand dahinter.
„Entschuldigen Sie, mein Hund und ich sind sehr müde“, sagte der alte Mann. „Macht es Ihnen etwas aus, wenn wir reinkommen und uns ein bisschen in den Schatten setzen?“
„Aber nein“, antwortete der alte Mann, „kommen Sie ruhig herein und machen Sie es sich bequem. Dort drüben unter dem Baum ist auch Wasser.“
„Macht es Ihnen wirklich nichts aus, wenn ich meinen Hund mit hereinbringe? Der Mann dort unten an der Straße sagte mir, dass Hunde hier nirgendwo erlaubt seien.“
„Ja würden Sie denn hereinkommen, wenn Ihr Hund draußen bleiben müsste?“
„Nein, mein Herr“, erwiderte der Alte. „Darum bin ich ja auch nicht in den Himmel gegangen, weil Hunde dort nicht willkommen sind. Da bleiben wir lieber bis in alle Ewigkeit auf der staubigen Landstraße.
Aber mit ein wenig Wasser und Schatten wären wir wohl zufrieden. Ich komme auf keinen Fall herein, falls mein Liebling draußen bleiben muss.“
Da lächelte der alte Mann: „Willkommen im Himmel!“ sagte er freundlich.

(Verfasser unbekannt)

 

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